Thursday 27. June 2019

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Inhalt:

Unsere Pfarrkirche

Architektur und Ausgestaltung

 

Architekt:

 

Josef Vytiska (1905–1986)

 

Im Rahmen der großen Konjunktur auf dem Gebiet des Kirchenbaus in den 60er Jahren entwarf Vytiska auch mehrere sog. „Hauskirchen“. Dieser neue Typus wurde damals aufgrund von Mangel an Baugrund und Geld entwickelt. Es handelte sich um Sakralräume, die in Wohnbauten integriert waren, wobei sie allerdings zur Straßenfront deutlich kenntlich gemacht waren (z.B. Auferstehung Christi Kirche, Wien 5, Siebenbrunnenfeldgasse 22). Auch bei diesen „Hauskirchen“ setzte Vytiska oft organische Formen ein oder arbeitete, um eine gute Lichtführung zu gewährleisten, mit gestaffelten Wänden. (Auszug aus „Architektenlexikon“, Architekturzentrum Wien)

 

Bauwerk:

 

Die Kirche ist in eine Wohnhausanlage eingebettet und fügt sich in unauffälliger und gerade deshalb selbstverständlicher Weise als ein Ort und Symbol des Glaubens in das Alltagsleben der Menschen ein.

Der Kirchenraum ist als Halbellipse im Ausmaß von 26 x 23 m ausgeführt, also fast quadratisch. Die Kirchendecke ist geschwungen und erreicht im Altarraum eine Höhe von ca. 10 m, beim Chor 6 m. Der Altar steht im Brennpunkt der Ellipse.

Im Bereich des Einganges aus der Siebenbrunnenfeldgasse befindet sich eine Empore, auf der die Orgel steht. Unter der Empore sind auf der linken Seite ein mit Schiebetüren vom Hauptraum abtrennbarer Meditationsraum sowie rechts eine Kinderbox und ein Aussprachezimmer angeordnet (Zugang aus dem Vorraum).

4 Bankblöcke bieten ca. 280 Sitzplätze, gemeinsam mit Stehplätzen und den Plätzen auf der Empore fasst die Kirche über 500 Personen.

 

Künstlerische Ausgestaltung:

(Ansicht: mittels Klick auf die Bezeichnung des Kunstwerkes)

 

Altarmosaik

Dieses Hauptkunstwerk der Kirche wurde von Clarisse Praun geschaffen. Das 8 m hohe Mosaik ist aus Natursteinen gefertigt und stellt Christus dar, wie er zum Licht der ewigen Herrlichkeit aufersteht. Christus erwartet uns mit offenen Armen inmitten eines bunten Strahlenkranzes.

 

Mosaikkreuz außen über dem Kirchentor:

Auch dieses Mosaik schuf Clarisse Praun


Kreuzweg- Mosaike

Die Mosaike an den Seitenwänden fügen sich in ihrer Schlichtheit in das klare Gesamtbild des Raumes ein und wurden von Prof. Hermann Bauch (1929–2006) geschaffen.

 

Tabernakel

In der Sakramentskapelle zur Aufbewahrung der Heiligen Eucharistie an der rechten Seite des Hauptraumes ist der Tabernakel mit einem Werk der bekannten Emailkünstlerin Gertrude Stöhr (1915–1984) geschmückt und stellt den brennenden Dornbusch dar (2. Buch Mose).

 

Taufbecken

Der Deckel des Taufbrunnens in der Taufkapelle an der linken Seite des Hauptraumes wurde ebenfalls von Gertrude Stöhr geschaffen.

 

Marienstatue

Die aus Lindenholz geschnitzte, schlichte Marienstatue mit Kind neben der Sakramentskapelle ist ein Werk des Bildhauers Franz Barwig (1903–1985). Er schuf auch die Figuren unserer schönen Krippe und deren Kulisse, die nach der Außenfassade der Kirche gestaltet ist.

 

Orgel

Die zweimanualige Orgel hat 1016 Pfeifen und ist ein Erzeugnis der Firma Orgelbau Walcker, Guntramsdorf.

Kirche:
Siebenbrunnenfeldgasse 22-24
A-1050 Wien
Pfarrkanzlei:
Embelgasse 3, A-1050 Wien
Telefon: +43.1.544 29 19
E-Mail:
pfarre.ac-wien5@katholischekirche.at
Aktuelles

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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