Montag 18. März 2019

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Inhalt:


 

 

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40 Tage dauert die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern.

 

Die liturgische Farbe der Fastenzeit ist violett. In vielen Kirchen werden mit Bußtüchern die Altarbilder verhängt. Dadurch sollen die Kirchenbesucher sich mehr auf sich selbst und auf den Gottesdienst und nicht auf Bilder konzentrieren.

 

Ostern, das Fest des Todes und der Auferstehung Jesu, ist das wichtigste Fest der christlichen Kirchen. Die 40-tägige vorösterliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt, beginnt mit dem Aschermittwoch, und bereitet die Gläubigen auf Ostern vor. Am Aschermittwoch werden traditionell die Palmzweige aus dem Vorjahr verbrannt und mit der Aschen den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet, das daran erinnern soll: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehrst".

 

Auf was man verzichtet, wo man fastet, das hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert.


Im Mittelalter war auch der Advent eine strenge Fastenzeit. Heute wird nur noch in der Zeit vor Ostern gefastet. Die Fastenregeln waren über Jahrhunderte hinweg sehr streng. Sogar Milchprodukte waren verboten. Strikte Fasttage sind auch heute noch der Aschermittwoch und der Karfreitag. Während der Fastenzeit stehen neben dem Verzicht auf Alkohol, Fleisch oder Süßigkeiten noch andere Fastenvorsätze im Trend. Neben Aktionen wie Autofasten, die dazu aufrufen, die eigenen Mobilitätsgewohnheiten zu überdenken, fasten viele Menschen beim Fernsehkonsum, oder bei der Zeit. die sie in sozialen Netzwerken und mit Computerspielen verbringen.

 

40 Tage in der Wüste

 

40 Tage hat Jesus der Überlieferung nach in der Wüste gefastet und davon leitet sich auch die Dauer der Fastenzeit ab. Der hohe Symbolwert der Zahl 40 zeigt sich in der Bibel noch an anderen Stellen, so fastete auch der Prophet Elija 40 Tage in der Wüste, das Volk Israel wanderte nach dem Auszug aus Ägypten 40 Tage durch die Wüste und Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai.

Die Fastenzeit wird vom Ostersonntag, der seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gelegt wird, rückgerechnet. Ostern und auch der Aschermittwoch sind daher bewegliche Termine. Wer nachzählt, erkennt aber schnell, dass es bis Ostern mehr als 40 Tage sind. Das kommt daher, dass die Sonntage seit der Synode von Benevent im Jahr 1091 keine Fasttage sind.


Die Fastenzeit ist eine Einladung, die eigene Existenz zu überdenken und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

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