Samstag 23. Februar 2019

Die Sonntagsmesse – Mittelpunkt unseres Gemeindelebens

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Inhalt:

Unser Pfarrprojekt 2019

Berufsausbildung für Mädchen in Ghana

 

Auf den Straßen der Großstadt Kumasi im Süden von Ghana leben tausende Kinder, vor allem Mädchen. Hunger und Ausweglosigkeit in ihren Heimatdörfern treiben sie in die Stadt – voller Hoffnung, dort ein besseres Leben zu finden. Doch in der Stadt angekommen beginnt der Überlebenskampf von Neuem. Eine Berufsausbildung schafft den Ausweg.

 

Hoffnung Großstadtunknown

Kumasi ist Anlaufstelle für viele Mädchen und Buben, die all ihre Hoffnung in das Leben in der Stadt setzen. Tausende Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 18 Jahren leben dort auf der Straße, viele von ihnen sind Mädchen.

Die Armut auf dem Land lässt Familien zerbrechen und führt dazu, dass immer jüngere Kinder auf eigene Faust in die Städte strömen. Zudem werden viele der Mädchen und Buben bereits in zweiter Generation auf der Straße geboren.

In der Stadt angekommen, müssen die Mädchen und Buben, um zu überleben, betteln gehen, Müll sammeln, beim Be- und Entladen von Fahrzeugen helfen, Waren zum Markt schleppen ... In die Schule geht keines der auf der Straße lebenden Kinder.

 

Weil sie Mädchen sind

Für Mädchen ist die Situation besonders schlimm. Von zuhause geflohen, weil die Armut ausweglos war, finden sie sich auf der Straße genau in dieser Situation wieder.

unknownUm zu überleben, sehen sich viele zur Prostitution gezwungen. Die Folgen reichen von ungewollten Schwangerschaften bis hin zur Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten.

Projektleiterin Olivia Umoh berichtet: „Die körperlichen und psychischen Belastungen sind enorm. Viele der auf der Straße lebenden und arbeitenden Mädchen sind großen Gefahren ausgesetzt. Diese Mädchen müssen so schnell wie möglich weg von der Straße – wir unterstützen und begleiten sie auf diesem Weg.“

Die deutsche Organisation Misereor (die Partnerorganisation des Entwicklungshilfeklubs) arbeitet bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit der lokalen Organisation Daughters of Charity of St. Vincent de Paul Street Children Project zusammen. Das gemeinsame Ziel: Kinder, insbesondere Mädchen, von der Straße zu holen und ihnen dabei zu helfen, Zukunftsperspektiven aufzubauen, die sie wieder Halt finden lassen.

 

Unermüdlicher Einsatz

Ein Team der Ordensschwestern ist täglich auf Straßen und Plätzen unterwegs, wo die Mädchen und Buben leben und arbeiten. Sie beraten die Straßenkinder und bringen sie zum Erstaufnahmezentrum. Dort können sich die vom Leben auf der Straße gezeichneten Kinder erholen und werden medizinisch versorgt und betreut.

Darüber hinaus leiten die Ordensschwestern zwei Kinderkrippen für Kleinkinder der auf der Straße lebenden und arbeitenden jungen Mütter sowie ein Ausbildungszentrum für ältere Mädchen, damit sich diese eine Zukunft abseits der Straße aufbauen können.

 

Ein unabhängiges Lebenunknown

Dieses Projekt möchte dazu beitragen, dass Mädchen, die bisher auf der Straße lebten, eine Berufsausbildung erhalten.

Im Ausbildungszentrum der Daughters of Charity finden die Mädchen einen Ort, um gemeinsam leben und lernen zu können. Sie können eine zweijährige Schneidereiausbildung oder einye Ausbildung zur Friseurin absolvieren.

Da die meisten der Mädchen zudem nie Lesen und Schreiben gelernt haben, wird dies in einem Grundkurs nachgeholt. Das angeeignete Wissen bildet für die Mädchen die Basis, um sich später selbständig machen und einen kleinen Laden eröffnen zu können oder um als Näherin oder Friseurin Arbeit zu finden.

 

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Durch den Abschluss der Ausbildung entsteht ein positiver Kreislauf.

Aus der Ausbildung wird ein Beruf,

aus dem Beruf ergibt sich ein regelmäßiges Einkommen,

aus dem Einkommen entsteht eine Zukunft für die Mädchen,

aus der Zukunft der Mädchen wird eine Zukunft für ihre Kinder.

 

Unser Beitragunknown

Wir möchten dazu beitragen, dass ehemalige Straßenkinder das nötige Rüstzeug für ein unabhängiges Leben abseits der Straße erhalten.

Die Ausbildungs- und Betreuungskosten für ein Mädchen belaufen sich auf 240,– Euro für die gesamte Ausbildungszeit von zwei Jahren. Geben wir durch unseren Beitrag Mädchen die Chance auf eine gute Zukunft!

 

Wir bitten um Ihre Spenden in den gekennzeichneten Opferstock beim Kirchenausgang. In der Pfarrkanzlei sind auch Zahlscheine erhältlich.

Kirche:
Siebenbrunnenfeldgasse 22-24
A-1050 Wien

Pfarrkanzlei:
Embelgasse 3
A-1050 Wien
Telefon: +43.1.544 29 19
E-Mail: ac1050@chello.at
Aktuelles

Fastensuppenessen

17. März

 

Senioren- und Krankenfeier

6. April 2018

 

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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Steirischer Diözesanbischof fordert Ausbau der Missbrauchs-Präventionsmaßnahmen - Schönborn und Elbs betonen Kulturwandel in Kirche und Gesellschaft

Verbands-Vizepräsidentin Ebenberger bewertet Neuregelung der Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen durch Bundesministerium positiv

Theologe zu Wolfs-Debatte: Abschuss nur im "extremen Notfall" - Rosenberger fordert bundesweites Wildtiermanagement und Wolfs-Beauftragte, die die Tiere genau im Blick haben - Regierung plant "Österreich-Zentrum Wolf, Luchs, Bär"

Vortrag des Innsbrucker Theologen Prof. Niewiadomski am 7. März an der Katholische Privat-Universität Linz

Regelung räumt Gläubigen Recht ein, "über Feuerbestattung selber zu entscheiden", sofern Gründe "nicht dem christlichen Glauben widersprechen" - Anonymes Verstreuen von Asche in Natur, Luft oder Wasser oder Aufstellen der Urne in einem Privathaus jedoch keine christlichen Optionen

 

http://www.pfarre-auferstehung-christi.at/